Lebkuchen
Dieses historische Lebkuchen-Rezept stammt aus einem handschriftlichen Kochbuch der Emma Hasselbach aus dem Ort Falkenstein im Taunus. Sie führte dieses Buch seit Dezember 1916 und füllte es besonders mit Kuchen- und anderen Backwerk-Rezepten. Bei diesem Gebäck werden die trockenen Zutaten vermischt, ehe die feuchten Beigaben hinzukommen. Die Lebkuchen sind auch für Veganer geeignet und schmecken einfach unglaublich weihnachtlich.
Anleitung:
- Das Mehl mit dem Natron in eine Schüssel sieben.
- Den Rohrohrzucker hinzugeben.
- Die Nelken abwiegen und in einem Mörser frisch zerreiben.
- Zimt und Pfeffer hinzufügen. Ich nahm hierfür frisch gemahlenen, schwarzen Pfeffer.
- Nun wird der Sirup und die 1 Tasse Wasser eingerührt und eingeknetet, bis sich alles zu einer Kugel formen lässt.
- Falls der Teig noch nicht gut zusammenhält, schlückchenweise etwas Wasser hinzugeben und kneten.
- Den Teig auf einer leicht bemehlten Unterlage etwa 4-5 Millimeter dick mit dem Nudelholz ausrollen.
- Entweder zu runden Plätzchen ausstechen oder eckig ausschneiden.
- Auf dem Blech im vorgeheizten Backofen bei 200° C für etwa 10-15 Minuten backen.
- Die Lebkuchen auf einem Gebäckgitter auskühlen lassen und in eine Weißblechdose, durch lagenweise Pergamentpapier voneinander getrennt, aufbewahren.